Spezialgebiet

Männer und Frauen während einer Schwangerschaft, Geburt und in der Zeit danach:

Schwangerschaft, Geburt und die Zeit danach sind für viele Menschen tiefgreifende und emotionale Erlebnisse, die sowohl Frauen als auch Männer psychisch beeinflussen können. Hier sind einige Beispiele für die spezifischen psychischen Herausforderungen, die Männer und Frauen während dieser Phasen erleben können:

Frauen:


Schwangerschaft

  •  Ängste und Sorgen: Angst vor Komplikationen, Sorgen um die Gesundheit des Babys, Unsicherheiten bezüglich der eigenen Rolle als Mutter.
  • Hormonelle Veränderungen: Diese können zu Stimmungsschwankungen, erhöhter Reizbarkeit, Angstzuständen oder Depressionen führen.
  • Körperbild und Selbstwertgefühl: Veränderungen des Körpers können das Selbstbild und das Selbstwertgefühl beeinflussen.

 


Geburt

  • Geburtsangst (Tokophobie): Extreme Angst vor der Geburt und den Schmerzen, Angst vor Kontrollverlust.
  • Traumatische Geburtserfahrungen: Diese können zu posttraumatischen Belastungsstörungen (PTBS) führen.
  • Medizinische Komplikationen: Sorgen über medizinische Eingriffe und deren Auswirkungen.

 


Postpartale Phase

  • Postpartale Depression: Diese betrifft etwa 10-15% der Frauen und kann zu anhaltender Traurigkeit, Erschöpfung, Schuldgefühlen und Gefühllosigkeit gegenüber dem Baby führen.
  • Postpartale Angstzustände: Übermäßige Sorgen um das Wohl des Kindes und die eigene Fähigkeit als Mutter.
  • Bindungsprobleme: Schwierigkeiten, eine emotionale Bindung zum Baby aufzubauen.
  • Erschöpfung und Schlafmangel: Diese können die psychische Gesundheit stark beeinträchtigen.

 


Männer:


Schwangerschaft

  • Ängste und Sorgen: Sorgen um die Gesundheit von Partnerin und Kind, finanzielle Belastungen, Unsicherheit bezüglich der neuen Rolle als Vater.
  • Gefühle des Ausgeschlossenseins: Männer können sich während der Schwangerschaft manchmal ausgeschlossen fühlen, da der Fokus stark auf die Frau gerichtet ist.

 


Geburt

  • Geburtsangst: Sorge um die Sicherheit der Partnerin und des Kindes während der Geburt.
  • Traumatische Geburtserfahrungen: Auch Männer können traumatische Geburtserfahrungen machen, besonders wenn Komplikationen auftreten oder sie sich hilflos fühlen.

Postpartale Phase

  • Postpartale Depression: Auch Männer können postpartale Depressionen erleben, obwohl dies weniger bekannt ist. Symptome können Traurigkeit, Reizbarkeit, Erschöpfung und Rückzug sein.
  • Gefühle von Überforderung: Die neuen Verantwortlichkeiten und der Schlafmangel können überwältigend sein.
  • Beziehungsstress: Veränderungen in der Partnerschaftsdynamik und mangelnde Zeit für die Beziehung können zu Spannungen führen.
  • Bindungsprobleme: Schwierigkeiten, eine Bindung zum Baby aufzubauen, insbesondere wenn traditionelle Geschlechterrollen noch stark verankert sind.

 


Gemeinsame Herausforderungen werdender oder gerade gewordener Eltern:

  • Veränderungen in der Partnerschaft: Die Anpassung an neue Rollen und Verantwortlichkeiten kann die Beziehungsdynamik verändern und zu Konflikten führen.
  • Soziale Isolation: Beide Elternteile können sich isoliert fühlen, insbesondere wenn sie wenig Unterstützung von Familie und Freunden haben.
  • Finanzielle Belastungen: Die Sorge um die finanzielle Sicherheit kann zusätzlichen Stress verursachen.
  • Schlafmangel und Erschöpfung: Diese können die psychische Gesundheit und die Fähigkeit, mit Stress umzugehen, erheblich beeinträchtigen.
  • Veränderungen und Herausforderungen in der Sexualität: Mit Veränderung der Geschlechterrollen und persönlichen Rollen verändert sich häufig auch das Sexualleben bzw. die Sexualität. Das kann zu Spannungen in der Beziehung, Stress und Konflikten führen und werdende oder junge Eltern zusätzlich belasten. Vor allem Männer, aber auch Frauen haben oft Herausforderungen mit ihrer neuen Rolle und ihrer einhergehen Veränderungen in der Sexualität umzugehen.

 

Unterstützung und Bewältigung

  • Professionelle Hilfe: Psychotherapie, Beratung und Unterstützung durch Gesundheitsdienstleister können hilfreich sein.
  • Selbsthilfegruppen: Der Austausch mit anderen Eltern kann Unterstützung und Verständnis bieten.
  • Kommunikation: Offene und ehrliche Kommunikation zwischen den Partnern kann helfen, Herausforderungen gemeinsam zu bewältigen.
  • Selbstfürsorge: Zeit für sich selbst und für die Beziehung zu finden, ist wichtig, um die eigene psychische Gesundheit zu erhalten.

 


Es ist wichtig, dass beide Elternteile ihre psychischen Herausforderungen ernst nehmen und Unterstützung suchen, wenn sie diese benötigen.


Zielgruppen: Einzelpersonen, Paare, Partner*innen | Personen jeden Geschlechts sowie jeder sexuellen Orientierungen



Adresse:

Mag. Thomas Rotter, BA. pth.

Psychotherapeut (ENr. 11668) 

Verhaltenstherapie, Sexualtherapie & biopsychosoziale Beratung

(Wahltherapeut für alle Kassen) 

PROJEKT-LEBEN 

Psychotherapie Mag. Thomas Rotter e.U. 

(FN 625699 x)

Herzog-Odilo-Straße 1/1 

5310 Mondsee - Austria

Mag. Thomas Rotter, BA - Psychotherapeut und Sexualtherapeut
Mag. Thomas Rotter, BA - Psychotherapeut und Sexualtherapeut


Aktuelle Info

In den Zeiträumen vom 15. Juli 2024 bis 22. Juli 2024

und vom 15. August 2024 bis 25. August 2024

bin ich in der  Sommerauszeit und es finden keine Termine statt.


Kontaktinfo:

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