Psychosomatik & Stressregulation

Wenn Körper und Seele gemeinsam reagieren, obwohl Sie das Gefühl haben, „eh schon so viel im Griff zu haben“, kann das verunsichern. Viele Beschwerden sind kein „Einbildungsthema“, sondern ein Signal: Ihr System war über längere Zeit auf Anspannung eingestellt – nach außen hin funktionierend, innerlich jedoch dauerhaft auf Empfang.

Im therapeutischen Prozess geht es darum, diese Signale besser zu verstehen und wieder mehr Ruhe in Ihr System zu bringen. Dabei setzen wir nicht auf schnelle Lösungen, sondern auf ein Vorgehen, das zu Ihrer Lebensrealität passt: körpernah, alltagstauglich und ohne zusätzlichen Druck.


Woran Sie es merken können

Innerlich / seelisch

  • Grübeln, innere Unruhe oder innere Schwere
  • Reizbarkeit, Überforderung, „zu viel im Kopf“
  • das Gefühl: „Ich komme nicht runter“
  • Unsicherheit, weil Symptome schwer einzuordnen sind

Körperlich

  • Schlafprobleme, Erschöpfung, Überreizung
  • Verspannungen, chronische Schmerzen, Druckgefühle
  • Magen/Darm-Beschwerden, funktionelle Symptome
  • Nervosität, Herzklopfen, „Alarm im Körper“

Hinweis: Diese Liste ist nur Orientierung und ersetzt keine medizinische Abklärung.


Was oft dahinterliegt

Oft wirken mehrere Ebenen zusammen: anhaltender Stress, hohe Ansprüche, innere Konflikte, alte Anpassungsmuster oder lange Phasen, in denen wenig Raum für Gefühle, Grenzen und Erholung war. Der Körper übernimmt dann manchmal die Aufgabe, auf etwas aufmerksam zu machen, das innerlich schon länger getragen wird.


Wie ich dabei arbeite

Ich verbinde Verstehen mit Beruhigung. Das heißt: Wir schauen gemeinsam, was Anspannung auslöst und was sie aufrechterhält – in Gedanken, Gefühlen, Körperreaktionen und im Alltag. Dazu gehört auch, Warnsignale früher zu bemerken, den eigenen Rhythmus besser zu schützen und Wege zu finden, die sich realistisch umsetzen lassen.

Dabei ist mir wichtig, dass Sie sich nicht „zusammenreißen“ müssen. Therapie darf entlasten, Orientierung geben und Linderung unterstützen.


Belastende Erfahrungen & Traumafolgen

Manche Erlebnisse wirken im Nervensystem länger nach, als es allein mit dem Verstand erklärbar ist – zum Beispiel nach Unfällen, medizinischen Eingriffen, belastenden Beziehungserfahrungen, Mobbing, Ausgrenzung, Verlusten oder langen Phasen von Überforderung. Das kann sich körperlich zeigen, etwa durch Alarmbereitschaft, Schreckhaftigkeit und starke Stressreaktionen – oder auch durch Abschalten, Taubheit und Wegdriften.

In der Therapie arbeiten wir stabilisierend und körpernah. Wir stärken, was Sicherheit im Erleben unterstützt, ordnen Trigger ein und finden Wege, die entlasten können, ohne zu überfordern. Im Mittelpunkt steht ein sicheres Vorgehen – in Ihrem Tempo und ohne Druck.


Typische Themen auf dieser Seite:

  • Schlafstörungen, Erschöpfung, Überreizung
  • Schmerzen, Verspannungen, Druckgefühle
  • funktionelle Beschwerden (z. B. Magen/Darm)
  • innere Unruhe, Nervosität, „System im Alarm“
  • Belastungsreaktionen nach schwierigen Erfahrungen
  • Alarmmodus, Schreckhaftigkeit, Übererregung
  • Abschalten, Taubheit, Dissoziationserleben
  • Trigger, innere Bilder, starke Stressreaktionen
  • Schwierigkeiten mit Nähe, Grenzen, Vertrauen
  • Folgen nach Unfällen, Operationen oder medizinischen Belastungen

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Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich von 20. Juli bis einschließlich 9. August 2026 in Sommerpause bin. In dieser Zeit finden bei mir keine Termine statt, und ich bin persönlich nicht in der Praxis erreichbar.

Ab Montag, 10. August stehe ich Ihnen wieder für Termine und Anfragen zur Verfügung.

Sollte in dieser Zeit etwas Dringendes sein, sind meine psychotherapeutischen Kolleg:innen in meinem Praxisteam nach Möglichkeit stellvertretend gerne für Sie da.


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