Sexualität ist weit mehr als eine bloße Funktion. Sie umfasst Körperwahrnehmung, Sicherheit, Nähe und häufig auch Aspekte der Identität. Gerade in belastenden Lebensphasen kann sich Sexualität verändern. Wenn Scham, Unsicherheit oder Blockaden auftreten, sind das nicht zwangsläufig „Probleme“, sondern oft Hinweise darauf, dass etwas zu viel geworden ist, Sicherheit fehlt oder Belastungen zu lange allein getragen wurden.
Ich begleite Einzelpersonen und Paare dabei, Sexualität besser zu verstehen, wieder Zugang dazu zu finden oder den Umgang damit neu und stimmig zu gestalten. Im Mittelpunkt steht nicht Leistung, sondern die Frage: Was braucht es, damit wieder Kontakt möglich wird – zu sich selbst und zueinander?
Sexualtherapie braucht einen geschützten Rahmen, in dem nichts „bewiesen“ werden muss. Gemeinsam schauen wir auf die verschiedenen Einflüsse: Stress, Beziehungserfahrungen, Erwartungen, Scham, körperliche Reaktionen sowie das, was bisher zu wenig Raum hatte.
Daraus können sich behutsame Schritte ergeben, die Sicherheit stärken und Druck verringern. Oft geht es dabei um ganz praktische Fragen: Wie sprechen wir darüber? Wie kann wieder mehr Nähe entstehen? Manchmal geht es auch um den Körper: Was unterstützt Sie dabei, Signale besser wahrzunehmen, ohne sie zu übergehen?
Mir ist wichtig, dass Sie sich dabei sicher und ernst genommen fühlen – respektvoll, auf Augenhöhe, ohne Bewertung und mit fachlicher Klarheit.
Passende Spezialgebiete
Wenn Sie möchten, können Sie mir kurz schildern, worum es geht – ein paar Stichworte reichen.
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