Identität, Selbstwert & Übergänge

Bestimmte Lebensphasen werfen grundlegende Fragen auf: Wer bin ich in diesem Moment meines Lebens? Und wie möchte ich leben? Druck entsteht dabei oft nicht nur durch äußere Umstände, sondern auch durch gesellschaftliche Rollenbilder, Vergleiche mit anderen oder den Anspruch, „stark“ sein zu müssen. Innerlich kann sich das sehr belastend anfühlen – als wäre man nie genug, zu empfindlich, zu spät oder zu kompliziert.

Therapeutische Begleitung kann Ihnen helfen, diese inneren Dynamiken besser zu verstehen und den Umgang mit sich selbst zu verändern. Es geht darum, mehr innere Klarheit zu gewinnen und ein Leben zu gestalten, das sich stimmiger und authentischer anfühlt.


Wenn das Selbstgefühl unter Druck gerät

Oft zeigt sich das nicht als ein einzelnes Problem, sondern als wiederkehrendes Muster im Alltag, zum Beispiel durch:

  • einen strengen inneren Dialog und viel Selbstkritik, begleitet vom Gefühl, „nie genug“ zu sein
  • Perfektionismus, Kontrollzwang und ständiges Vergleichen mit anderen
  • das Unterdrücken oder „Wegorganisieren“ von Gefühlen
  • Ambivalenzen zwischen Anpassung und Autonomie, Nähe und Rückzug
  • Anspannung, innere Unruhe, Schlafstörungen und Reizbarkeit
  • Schwierigkeiten, Grenzen zu setzen und gleichzeitig das Gefühl, schnell überfordert zu sein

Was häufig mitwirkt

Viele Menschen haben gelernt, sich über Leistung, Anpassung oder Kontrolle zu stabilisieren. Das kann lange funktionieren – bis die Belastung zu groß wird. Gerade bei Männern kommen oft gesellschaftliche Erwartungen hinzu: belastbar sein, keine Schwäche zeigen, funktionieren. Wenn diese Anforderungen zu eng werden, ist das kein persönliches Versagen, sondern häufig ein erlerntes Muster, das irgendwann nicht mehr trägt.


Wie ich dabei arbeite

Gemeinsam machen wir Prägungen, Schutzmechanismen und Bedürfnisse verständlicher. Dabei beziehen wir auch körperliche Reaktionen mit ein, die unter Druck entstehen. So kann ein neuer Umgang mit sich selbst wachsen: mit weniger innerem Kampf, mehr Klarheit und einem stabileren Gefühl für den eigenen Standpunkt.

Es geht um eine Form von Stärke, die nicht härter werden muss, sondern stimmiger wird: klar, verantwortungsvoll und gleichzeitig menschlich genug, damit Sie sich selbst nicht verlieren.


Typische Themen

  • Selbstwert, Vergleich, Selbstoptimierung, „nie genug“
  • Rollenbilder, Männlichkeit, Emotionen zulassen
  • Abgrenzung, Grenzen, Entscheidungen
  • Identitätsfragen, Ambivalenz, Übergänge

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Ich möchte Sie darüber informieren, dass ich von 20. Juli bis einschließlich 9. August 2026 in Sommerpause bin. In dieser Zeit finden bei mir keine Termine statt, und ich bin persönlich nicht in der Praxis erreichbar.

Ab Montag, 10. August stehe ich Ihnen wieder für Termine und Anfragen zur Verfügung.

Sollte in dieser Zeit etwas Dringendes sein, sind meine psychotherapeutischen Kolleg:innen in meinem Praxisteam nach Möglichkeit stellvertretend gerne für Sie da.


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