Depressionen

Ängste

Emotionale Belastungen


Was sind Depressionen?

Eine Hemmung von Antrieb und Denken, eine anhaltende gedrückte Stimmung, Interessensverlust, Schlafstörungen, Libidoverlust, vielfältige körperliche Symptome, bis hin zu Schmerzsymptomen können Anzeichen für eine Depression darstellen. Ebenso Suizidgedanken können früher oder später viele Betroffene belasten .

Aufgrund ihres vielfältigen Erscheinungsbildes werden Depressionen häufig auch nicht gleich erkannt, oder Betroffene suchen aus Unwissenheit, Verdrängung oder auch Schamgefühl lange keine medizinische oder psychotherapeutische Hilfe auf.

Wird allerdings eine Depression erst einmal diagnostiziert, ist die Lage alles andere als aussichtslos. 

Eine Depression kann jeden treffen, unabhängig von Alter, Geschlecht und sozialem Status.

Symptombilder

• Gekennzeichnet durch Antriebslosigkeit, Niedergeschlagenheit, Freudlosigkeit, körperliche und geistige Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Hoffnungslosigkeit, ...

• Formen der Depression die sich "maskiert" zeigen, beispielsweise in körperlichen Beschwerden, Unruhe, Reizbarkeit, Libidoverlust, ....

• Selbstmordgedanken oder Gefühlen der Lebensmüdigkeit

• Traumatisierende und länger andauernde emotionale Überforderungen und Belastungen können ebenfalls zur Entstehung von Depressionen führen.

• Depressionen können auch Reaktionen auf chronischen Stress darstellen und im Zusammenhang mit einem Burnout auftreten. 

• Nicht selten zeigen sich depressive Symptombilder unterschiedlich bei Männern und Frauen.

Ängste

Angst ist eine grundsätzlich lebensnotwendige und wichtige Reaktion auf Gefahrensituationen.

Erst durch diese Reaktion werden unsere Körperreaktionen, beispielsweise Herzfrequenz, Blutdruck und Atmung aktiviert. So können wir auf bedrohlich wirkende Situation, mit Angriff/Kampf oder Flucht angemessen reagieren.

Ängste können jedoch auch psychologische Reaktionen darstellen, ohne dass es eine reale gefährliche Situation gibt und häufig beginnt dann ein Teufelskreis der Angst. 

Angststörungen können sich sehr verschieden darstellen, beispielsweise in Form von einzelnen, situationsgebundenen Ängsten, in Form von Krankheitsängste sowie von sozialen Ängsten bis hin zur Panikstörung.