Psychosomatische Leiden:

Körper, Geist und Psyche bilden eine voneinander untrennbare Einheit dar. Befindet sich die Seele in einem Leidenszustand, Konflikt, oder ist sie krank, können sich dadurch körperlichen Beschwerden oder Symptomen wie beispielsweise Schmerzen einstellen, wofür in medizinischen Untersuchung und von Ärzten keine körperlichen Ursachen festgestellt werden können.

Mit diesen Zusammenhängen und Wechselwirkungen zwischen dem Körper und der Psyche beschäftigt sich die Psychosomatik. Ebenso wie sich psychische Vorgänge auf den Körper auswirken können, können auch körperliche Erkrankungen Einfluss auf seelische Prozesse nehmen.

Als ersten Schritt jedoch bedarf es eine genaue medizinischen Abklärung und den Ausschluss von körperlichen Ursachen der Symptome, bevor eine psychosomatische Diagnose gestellt werden kann.

In den Bereich der Psychosomatik gehören beispielsweise:

  • Funktionelle Störungen - darunter sind häufig wiederkehrende Beschwerden aller Art (Kopf-, Bauchschmerzen, sexuelle Funktionsstörungen, Atemnot, ...) zu verstehen, für die Ärzte keine körperlichen Ursachen finden können und für die es keine organischen Befunde gibt.
  • Psychosomatische Erkrankungen, beispielsweise chronische Schmerzen und Schmerzstörungen, Fibromyalgie, Migräne
  • Magersucht (Anorexie), Fettsucht (Adipositas), Ess-/Brechsucht (Bulimie), ...
  • Schlafstörungen (Ein- und Durchschlafstörungen)
  • Emotional Binge Eating