Rahmenbedingungen einer Psychotherapie

Dauer einer Psychotherapie:

Am Beginn der Therapie wird in der Regel empfohlen, dass die Sitzungen einmal pro Woche stattfinden (auf Wunsch oder bei Bedarf sind auch erweiterte Einheiten, zwei Einheiten oder eine Doppeleinheit pro Woche möglich).

 

Pauschal ist es kaum möglich hier konkrete Angaben zu machen, da die Anzahl und auch die Frequenz der Sitzungen nicht nur von der Schwere der Symptomatik, den Themenstellungen oder den vereinbarten und angestrebten Therapiezielen, sondern auch von der Bereitschaft des Patienten / der Patientin abhängt, sich auf die Therapie einzulassen und aktiv an geplanten Veränderungen zu arbeiten. 

 

Mir ist bewusst, dass die Kosten einer Therapie für meine Patient*Innen eine Belastung darstellen können, deshalb gilt für mich bei der Anzahl der Sitzungen der Grundsatz: so viele wie nötig, so wenige wie möglich! 

Verschwiegenheit:

Die Therapie unterliegt der uneingeschränkten und gesetzlich vorgeschriebenen Verschwiegenheit.

 

 §15 des Psychotherapiegesetzes lautet: "Der Psychotherapeut sowie seine Hilfspersonen sind zur Verschwiegenheit über alle ihnen in Ausübung ihres Berufes anvertrauten oder bekannt gewordenen Geheimnisse verpflichtet."

 

Das bedeutet, dass ich keinerlei Auskünfte gegenüber Dritten zu den mir anvertrauten Therapiegeheimnissen und meinen Klienten geben darf, weder gegenüber Partnern, Familienmitgliedern, oder anderen privaten und öffentlichen Einrichtungen. 

Die Verschwiegenheitsverpflichtung gilt auch in der Supervision und bleibt ebenso nach Beendigung der Therapie weiter bestehen! 



Setting:

  • Einzeltherapie: 1 Einheit = ca. 50 Min. 
  • Die Frequenz einer Einzeltherapie ist üblicherweise wöchentlich oder 14-tägig
  • Paartherapie: benötigt 2 Einheiten / Sitzung
  • Gruppentherapie ist in Planung
  • Zielgruppen: junge Erwachsene, Erwachsene, ältere Menschen

Ablauf:


Das Erstgespräch dient dazu, dass wir einander kennenlernen können und wir die Rahmenbedingungen einer Psychotherapie abklären. Haben wir beide das Gefühl, dass wir uns im Verlauf dieses Gespräches für eine Zusammenarbeit entscheiden wollen, werden wir am Ende dieser Sitzung die ersten Folgetermine festlegen. Sollte ich eine ärztliche Abklärung Ihrer Beschwerden für notwendig erachten und noch keine medizinischen Befunde vorliegen, werde ich Sie bitten sich auch noch fachärztlich zu Beginn der Therapie untersuchen zu lassen.

 

Während der ersten Sitzungen lerne ich die Probleme meiner Patienten und Patientinnen, die Symptome, Ursachen und die individuellen Entstehungsgeschichten verstehen, sowie die Faktoren, die für die Aufrechterhaltung der Problemstellung verantwortlich sind. Um Sie und Ihre Geschichte kennenzulernen und die Zusammenhänge zu verstehen werde ich Ihnen viele Fragen stellen. In der anschließenden Problemanalyse werden wir Ihren Beschwerden und Themen auf den Grund gehen, um schließlich gemeinsam erste Therapieziele zu definieren und die dafür notwendigen Strategien zu entwickeln. Im Therapieprozess ist mir absolute Transparenz, sowie eine Orientierung an Ihren persönlichen Ressourcen (ihren Stärken und vorhandenen Fähigkeiten) sehr wichtig und wir werden jeden therapeutischen Schritt gemeinsam besprechen, planen und reflektieren. In unserer gemeinsamen Arbeit werden von mir symptomorientierte (behaviorale und kognitive), psychophysische, ebenso wie personen- und hintergrundorientierte (systemisch-biographische und sozioökonomische) Aspekte berücksichtigt.

 

 

 

Terminvereinbarungen nehme ich gerne entgegen unter:

+43 664 2401231